Kurze Zusammenfassung
Historische Schichten: indigen (vor 1500) → afrikanisch (1550-1888) → europäisch (1870-1950) → asiatisch (1908 bis heute) → englisch (1940er bis heute)
Entlehnungstypen: lexikalisch (Wörter), strukturell (Grammatik), phonologisch (Laute), semantisch (Bedeutungen), pragmatisch (Gebrauch)
Anpassungsprozesse: phonologische Nativisierung, morphologische Integration, Verbing, Genuszuweisung
Code-Switching-Muster: intrasentenziell, intersentenziell, Tag-Switching, Gelegenheitsentlehnung
Regionale Variation: São Paulo (Japanisch/Italienisch), Süden (Deutsch/Italienisch), Bahia (afrikanisch), Amazonas (indigen)
Soziolinguistische Markierung: Entlehnung signalisiert Bildung, Weltläufigkeit oder Gruppenidentität
Widerstand/Akzeptanz: manche Lehnwörter integrieren sich vollständig, andere bleiben fremd
Digitale Beschleunigung: das Internet erzeugt sofortige Entlehnung ohne phonologische Anpassung