Kurze Zusammenfassung
Häufige Muster: -inho ersetzt oft unbetontes -o/-a/-e (casa → casinha); -zinho folgt oft auf betonte Vokale oder andere Endungen (café → cafezinho). Es gibt Varianten.
Bei diesen Bildungen bleibt finales -s oder -z erhalten: lápis → lapisinho, nie ✗ lapizinho
Anders als im Deutschen bleibt das Genus: a casinha, o livrinho, um probleminha
Die Schreibung rettet den Laut: pouco → pouquinho, amigo → amiguinho
Geschriebene Akzente fallen weg (café → cafezinho); die Tilde bleibt (irmã → irmãzinha)
Traditioneller Plural mit -zinho: erst das Grundwort — pão → pães → pãezinhos; neben florezinhas ist auch florzinhas anerkannt
Das Suffix kann Größe, Wärme, Abmilderung oder Ironie ausdrücken
Bei Adverbien und Adjektiven kann es verstärken oder eine liebevolle Nuance geben: rapidinho, cedinho; der Kontext entscheidet